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Schwerhörigen Ortsverein Schwerin e.V.
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Geschichte des Schwerhörigen Ortsverein Schwerin e.V.

Die Schwerhörigenbewegung in Schwerin hat schon eine sehr lange Tradition.

Am 10.Juli 1937 wurde die Ortsgruppe der Schwerhörigen, unter der Leitung von Herrn Wilhelm Rüting, gegründet. Eine Hörmittelberatungsstelle befand sich im Casinorestaurant in der Pfaffenstrasse.

Am 01. Januar 1943 hatte die Ortsgruppe 93 Mitglieder. Nach dem 2. Weltkrieg war die Schwerhörigengruppe Schwerin im Gehörlosen und Schwerhörigen Verband (GSV) organisiert, es wurde ein reges Vereinsleben geführt.

Skatturniere, Reisen, Arztvorträge, Wanderungen Theater und Museumsbesuche standen auf den Veranstaltungsplänen.

1991 erfolgte auf einem Kongress in Rostock die Trennung vom GSV und es wurde der Schwerhörigen Ortsverein Schwerin e.V. gegründet.

Im Mai 1991 wird der Verein Mitglied im Deutschen Schwerhörigen Bund (DSB).

Es beginnt in Schwerin der Aufbau eines Beratungs- und Kommunikationszentrum für Schwerhörige und Ertaubte (BKZ) in der Keplerstrasse 10.

Am 01.10.1991 wird auf der Mitgliederversammlung Günther Michael einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt. Das neu gegründete BKZ ist am 01.12.1991 in die Trägerschaft des Schwerhörigen Ortsvereines übernommen worden, deren Leitung übernahm Herr Armin Blumtritt. Der Ortsverein hatte zu diesem Zeitpunkt 62 Mitglieder, die ein reges Vereinsleben führten. Ablesekurse, Theaterbesuche, Reisen, Kutschfahrten, Vorträge usw. wurden durchgeführt.

1996 erfolgt der Umzug des Ortsvereins zusammen mit dem BKZ in die Perleberger Strasse 22, in das Haus der Begegnung. Aus gesundheitlichen Gründen stellte der 1. Vorsitzende, Herr Günther Michael, sein Amt zur Verfügung. Zur neuen Vorsitzenden wurde Frau Hannelore Kühnold gewählt, die bis heute noch das Vertrauen der Mitglieder besitzt. 2007 musste der Schwerhörigen Ortverein aus wirtschaftlichen Gründen die Trägerschaft für das Beratungs- und Kommunikationszentrum für Schwerhörige und Ertaubte aufgeben.

Dieses Beratungszentrum wurde in die Trägerschaft des Hauses der Begegnung überführt, aber mit einem erweiterten Aufgabenbereich. Es wurde aus dem Beratungs- und Kommunikationszentrum für Schwerhörigen und Ertaubte ein Kompetenzzentrum für Menschen mit Hör- und Sehbehinderung.